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Schicksal eines Schreibenden

 

Kommen euch die besten Gedanken, die intensivsten Geschichten auch im Traum und sind sie flüchtig wie kleine Schmetterlinge, sobald man erwacht? Schon kurz nach dem Aufwachen verschwunden...man weiß nur, das sie da waren, was man fühlte, und spürt den Schmerz des Vergessens...

Schicksal eines Schreibenden

 

Schlafen.

Die Geschichten in meinem Kopf

nehmen Formen an.

Fantasie in Kurzfilmen.

Wach auf!

Schreib sie nieder, die Geschichten in deinem Kopf!

Sonst sind sie verloren.

Im Nirvana begraben für immer und alle Zeit.

Stift und Zettel liegen neben dem Bett parat,

die ersten Worte Gekritzel kommen aufs Papier.

Ich arbeite gegen die Uhr,

das Kurzzeitgedächtnis fängt schon an zu löschen…schnell!!!

Doch ach, nach drei Worten ist Schluss.

Nie wieder werde ich fassen können,

was eben noch so klar vor mir lag.

Nie schreiben können,

was mich eben noch zu Tränen rührte.

Fluchend im Gedächtnis kramend

nach Worten, die mir im Traum so lebendig schienen,

versuche ich schließlich das Einzige, was mich retten könnte.

Ich sinke zurück in mein Bett und lösche das Licht.

Komm wieder, Traum und schenk Dich mir nochmal!

Ich bitt Dich!

 Und bleib, bis Dich des Dichters Hand aufs Papier gebannt hat.

 

 

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